Kategorie-Archiv: Allgemein

Moff_Interview_2013

Interview für MOFF #7 mit Stefanie Klingemann & Anne Schloen, 2013 

Andreas Oskar Hirsch (geb. 1972 in Leverkusen) hat von 1995 bis 1996 an der Université Paul Valéry in Montpellier Film studiert. 1996 ging er nach Köln und begann ein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2001 erhielt er sein Diplom von Prof. Jürgen Klauke. Von 2001 bis 2002 hatte er ein Residenzstipendium in Marseille. Er war Mitgründer des Kunstraums „Blast“ in Köln, der von 2006 bis 2009 bestand. Neben zahlreichen Workshops im Bereich der Bildenden Kunst und der Musik lehrte er zuletzt von 2008 bis 2012 an der Kunsthochschule für Medien Köln. Wir haben Andreas Oskar Hirsch in seinem lichtdurchfluteten Atelier in Köln/Deutz besucht.

MOFF: Auf deiner Webseite gruppierst du deine Arbeiten in verschiedene Bereiche: Zeichnungen, Skulpturen, in den Bereich der Performance und Musik und Fotografie. Dient die Kategorisierung lediglich dem Zurechtfinden des Betrachters?

Andreas Oskar Hirsch: Ja, hauptsächlich geht es da um den Betrachter, denn mir sind die Sachen ja bekannt. Aber es gibt da ja auch diese Rubrik mit vielleicht 20 Arbeiten, die nicht so geordnet sind. Ich weiß nicht, ob ihr das gesehen habt unter „works“, da ist alles gemischt. Und darüber hinaus ist es dann ein Zugang für jemanden, der denkt: „Okay, ich möchte mir jetzt gern die Zeichnungen angucken oder die Fotografien.“ Dann hat man da ein Ordnungssystem.

M: Und du brauchst kein Ordnungssystem für dich? Man taucht in deine Arbeit ein, und es geht um 360 Grad. Also egal, in welche Richtung man blickt, da passiert etwas, es ist aber nicht direkt ein roter Faden auszumachen. Um was geht es dir? Was ist dein Antrieb, dein Thema?

AOH: Also, ich gehe oft von Materialien aus, die mir begegnen, von Situationen, auf die ich reagiere oder von Phänomenen, auf die ich aufmerksam werde. Ich war immer schon neugierig auf ver- schiedenste Dinge und die Möglichkeiten, die man damit hat, auch auf Sprachen. Kunst und Musik sind ja eine gute Möglichkeit, um Sachen herauszufinden. Und das, was man als roten Faden bezeichnet, habe ich eigentlich immer ein bisschen schleifen lassen und mehr an die einzelnen Arbeiten gedacht.

M: Der definitive Eindruck bei der Beschäftigung mit deiner Arbeit ist: Da ist ein Typ, der ist ständig in Bewegung. Und aus dieser Bewegung heraus ist alles möglich. Als würdest du aus der Bewegung heraus deine Arbeiten generieren und je nach Situation ein Medium für deinen Ausdruck finden. Du hast ja auch von „gefundenem Material“ gesprochen…

AOH: Ja, ich denke, das trifft es recht gut, oder zumindest ist es das, was ich versuche. Dazu kommt dann ein Interesse für konzeptuelle Geschichten. Bei meinen Fotografien ist das vielleicht am klarsten sichtbar: ein Interesse daran, die Logik der Fotografie gegen den Strich zu bürsten, ihre Ränder zu bearbeiten. Bei „This Summer I Didn’t Go To China“, einer schon älteren Serie, geht es um die touristische Geste beim Reisen. Man fotografiert und nimmt quasi Beweisstücke mit. Das habe ich umgedreht, habe also Bilder gemacht von Orten, an denen ich gar nicht war.

M: Kannst du die Arbeit näher beschreiben?

AOH: Die Serie geht zurück auf eine verpasste Chinareise. Es gab den Plan, mit Echo Ho und Hannes Hoelzl nach China zu gehen. Und bei mir ist das Timing und das Geld irgendwie aus dem Ruder gelaufen, und ich musste die Reise absagen. Also, die beiden sind dann ohne mich gefahren, und ich habe angefangen, über Bergexpeditionen zu lesen und habe Landschaften aus Betttüchern, Papier, Topflappen et cetera auf dem Bett drapiert und dann teilweise auch mal auf’s Objektiv gehaucht – so ein billiger Fototrick, um Nebel zu simulieren –, um dann diese gebauten Landschaften zu fotografieren und auf Barytpapier abzuziehen. Dann habe ich die Abzüge getont, um dem Ganzen so einen nostalgischen Touch zu geben. Teilweise sind es Aufnahmen, die relativ nah dran sind an wirklichen Landschaften. Und dann gibt es viele Bilder, bei denen man schnell sieht, dass es sich um ein Spiel handelt, um eine gedankliche Reise. Und um die Verkehrung einer fotografischen Geste eben, in diesem Fall die touristische.

M: Das heißt, der Impuls war eigentlich autobiografisch?

AOH: Der Impuls war ganz klar autobiografisch, ja. Was, glaube ich, auch mit dazu geführt hat, dass das eine Arbeit ist, die für mich bis heute Bestand hat, weil sie auf sehr natürliche Weise entstanden ist. Einige Arbeiten bleiben einem ja näher als andere.

M: Vorhin hast du gesagt, du willst in deinen Arbeiten immer etwas herausfinden. Sind das dann immer Dinge autobiografischer Natur, oder ist es eine Mischung aus vielem?

AOH: Nein, ich würde nicht sagen, dass es in erster Linie um autobiografische Dinge geht. Aber manchmal kann das eben ein Auslöser sein. Aber dann geht es eigentlich immer darum, zu gucken, wo kann es jetzt damit hingehen. Also, ich glaube, es geht viel darum, tatsächlich zu forschen. Und zu gucken, welche Aussagen ich treffen kann, mit dem, was ich da rausfinde. Natürlich gibt es dann Vorlieben, z. B. Ordnung und Unordnung gegeneinander antreten zu lassen, Absurdes und Paradoxes. Versuchsanordnungen sind immer wieder wichtig. Prozesshafte Geschichten, bei denen man erst mal nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt. Ein Beispiel ist vielleicht diese Bohrma- schine da: Teil einer Reihe von Werkzeugen, die ich per Negativ fotografiere, und wo ich dann genau mit dem Werkzeug das Negativ bearbeite, das auch auf dem Negativ zu sehen ist. Das heißt, in diesem Fall durchbohrt die Bohrmaschine das Abbild ihrer selbst.

M: Das ist von 2012?

AOH: Ja, und daneben gibt es eine schon ältere Kaffeemühle und alle möglichen anderen Werkzeuge, z.B. ein Schleifgerät oder einen Tacker. Bei der Kaffeemühle wird das Negativ in der Kaffeemühle geschreddert und dann auf den Scanner gestreut. Für mich ist das eine Form, Fotografie darüber hinauszutreiben, was ein einfaches Abbilden ist. Bei den „Photogramphotographs“ ist das auf eine andere Art und Weise auch der Fall. Wenn man nicht weiß, wie Fotogramme zustandekommen, könnte man ja auch denken, das sei alles am Rechner gemacht. Es sind aber analoge Aufnahmen, die ich mit Schablonen, Taschenlampe und anderen Lichtquellen in der Dunkelkammer grafisch erweitere. Und das hat dann auch eine andere Haptik, wenn man das bei Fotografie überhaupt so sagen kann. Was dem allem gemein ist, ist eigentlich, dass mich der Prozess interessiert. Also, für mich würde es wenig Sinn machen, das am Rechner umzusetzen und dann auszudrucken. Den Prozess aber – in die Dunkelkammer zu gehen, eine Technik zu entwickeln, die für Überraschungen sorgt, damit zu arbeiten und zu gucken, wo es einen hintreibt –, den finde ich interessant.

M: Was du jetzt beschrieben hast, das gilt auch für deine Performances, nicht? Das Umdeuten von Objekten oder Gegenständen, wie zum Beispiel diesem Palmenwedel, aus dem du ein Instrument baust. In den Musikperformances arbeitest du auch mit dem Zufall. Am Ende steht die Performance dann aber für sich.

AOH: Ja, der Zufall spielt sicher auch in der Musik eine Rolle. Eigentlich eher Aleatorik, also so eine Art Zufall in Grenzen vielleicht. Improvisation ist wahrscheinlich auch treffend. Die Musikperformances sind für mich in den letzten Jahren sehr wichtig geworden, die Musik beansprucht mittlerweile einen großen Teil meiner Zeit und Energie. Vielleicht ist das auch so was wie eine Rückkehr. Also zu einer Beschäftigung wie die, die ich als Teenager hatte. Da habe ich viel Musik gemacht. Und der Palmwedel ist für mich schon so eine ganz zentrale Sache.

M: Hat der Palmwedel auch eine symbolische Bedeutung?

AOH: Nicht im christlichen Sinne jedenfalls. Da bin ich in letzter Zeit immer wieder drauf angesprochen worden, aber damit habe ich nicht viel am Hut. Es hat vielleicht insofern eine symbolische … symbolisch weiß ich nicht, aber es hat eine Bedeutung insofern, als dass es direkt gekoppelt ist an Natur und vielleicht auch an ein romantisches Bild von Natur, das ich als Ausgangspunkt nehme und dann aber auch wieder auflöse. Es gibt Verbindungen zu Musik aus Indonesien, Bali, Gamelan, auch afrikanische Musik, also auch etwas, was einer Trance-Idee ein Stück weit verbunden ist. Es hat sicherlich etwas für mich Bedeutungsvolles allein dadurch, dass es ein selbst erfundenes Instrument ist, für mich ein rich- tiges Heureka. Und das es dann auch zu spielen gilt. Jeder Palmwedel ist ja ein bisschen anders gewach- sen. Da musst du gucken, was gut klingt und wo was ist. So ähnlich, als würdest du Klavier spielen und die Tasten sind ab und an woanders. Andererseits spiele ich natürlich keine Fugen oder so was, son- dern eher einfache Sachen. Und da ist schon etwas … Ich weiß nicht, ob das sinnbildlich steht für meine Arbeit, aber es gefällt mir, immer wieder neu zu schauen: Wie kann ich da an der Stelle weitergehen? Was kann ich da rausholen, was vielleicht so noch nicht gehört worden ist oder noch nicht gesehen wurde? Außerdem bin ich Fan von Abenteuergeschichten. Herman Melvilles „Typee“ zum Beispiel, sein erster Roman, der auf Nukuhiva in Polynesien spielt, wo Melville selbst einige Zeit mit Kannibalen gelebt hat. Er wird da gut verpflegt und bekommt dann natürlich Angst, dass er gemästet wird. Großartiger Roman. Oder Arthur Gordon Pym von Edgar Allan Poe. Unmögliche Längen- und Breitengrade am Südpol. J. G. Ballard ist auch wichtig. Die Natur, die auf völlig irre Weise zurückschlägt, kristallisierende Urwälder und singende Pflanzen. Das sind alles Momente, die mich beeindrucken und die in irgendeiner Art und Weise vielleicht auch mit dem Palmwedel und der damit verbundenen Elektronik mitschwingen.

M: In deinen Arbeiten gibt es oft einen „fantastischen“ Moment. Zum Beispiel bei der „Lebensversicherung für Hunde“. Als Betrachter hat man direkt ein Bild im Kopf, das man weiterspinnt zu einer Geschichte. Da ist der Stock, der muss geführt werden, von einem Spaziergänger zum Beispiel. Und dann sind da drei Löffel dran. Und auf jedem Löffel ist Hustensaft. Das heißt, vielleicht für drei Hunde. Dann stellt man sich diese drei Hunde vor, die um diesen Stock rumscharwenzeln und versuchen diesen Hustensaft zu schlucken. Und dann fragt man sich: Warum braucht der Hund Hustensaft? Ist der vielleicht krank?

AOH: Sehr schön! Also, wenn das bei dir passiert: Bingo!

M: Kannst du kurz beschreiben, wie solche Objekte entstehen?

AOH: Es sind eigentlich Collagen. Mitunter von Dingen, die ich aus irgendeinem Grunde behalte, nachdem ich sie gefunden habe und es sich herauskristallisiert, dass die Verbindung mit einem anderen Objekt halt zu etwas füh- ren könnte. Bei den Flossen waren es einfach diese Spiegel, die ich mal vom Sperrmüll mitgenommen habe. Und da sind dann diese Flossen … kombinieren wir das mal … ein klarer Gedanke entsteht, und dann gehört das einfach gemacht. Ich mache ja nicht wirklich viele Objekte. Also, wenn du das mal runterrechnest, ist das, glaube ich, gerade mal eines pro Jahr oder so.

M: Echt? Jetzt gerade stehen hier drei, vier Stück.

AOH: Ja, weil ich hier jetzt ein bisschen Platz habe und die Dinge sehen will, auch in Verbindung mit den Zeichnungen. Das da ist eine Arbeit, von der es weitere geben wird. „Memorystick“ heißt das. Auf der Schallplatte befindet sich Morsecode, wie auch auf den Zeichnungen dort. 2011 habe ich Morsecode gelernt, kann es jetzt so halbwegs gut. Da links hat man z.B. „Uff“ – di-di-dah di-di-dah-dit di-di-dah-dit, das ist ein „U“ und Doppel-„F“. Das da in der Mitte, das ist „Hoppla“. Also ein „H“, di-di-di-dit, dann drei mal lang für „O“, dah-dah-dah, dann zwei mal di-dah-dah-dit für zwei „P’s“, dann di-dah-di-dit für „L“ und di-dah – „Hoppla“. Und hier auf dieser Schallplatte, das ist so ein Vinyl-Dubplate – du kannst ja jetzt seit einigen Jahren Einzelstücke anfertigen lassen –, darauf befindet sich nur das Irrungszeichen. Wenn du dich vermorst, dann musst du das Irrungszeichen dransetzen, und das Irrungszeichen besteht in achtmal kurz, also di-di-di-di-di-di-di-dit, und dadurch wird dann der letzte Buchstabe annulliert und ersetzt durch den darauffolgenden. Ich bin mir jetzt gar nicht so sicher, wie es damit losging, aber es gibt eine Menge schöner Aspekte. Der Ton spielt mit rein, und Sprache auch. Botschaften oder Laute werden zu grafischen Elementen, und Signalwege gehen da durch. Oder Umrisslinien von Kontinenten, die sich längst verschoben haben. Zur See gibt es wieder eine Verbindung. Im Grunde ist Morsecode die erste Form der digitalen Sprache, die heute ja alles immer stärker prägt. Die Zukunft der Vergangenheit, mittlerweile eine fast tote Sprache. Etwas Geheimes schwingt auch mit, und natür- lich ist Morsecode mit Situationen verbunden, in denen Kommunikation schwierig ist, Notsituationen. Die beiläufigen Äußerungen wie „Hoppla“ konterkarieren das. Und bei diesem „Memorystick“ da, der nicht umsonst diesen Namen trägt von einer Einheit, die wir so in die Tasche stecken und auf die man mittlerweile zig Gigabyte draufkriegt, da verhält es sich genau umgekehrt. Also, da ist extrem wenig Information drauf, aber sie wird lange halten. Dann diese Kombination von einem Treibholz – also einem Fundstück, das den Fluss runtergetrieben ist – in Verbindung mit einer codierten Botschaft, die erst einmal nicht zugänglich ist, die sich aber über den Titel dann vermittelt. Also so eine Art kleiner Container, ein Informationscontainer. Und ich glaube, wenn ich meine Objekte da so richtig einordne, dann ist das eigentlich eine ganz klassische Herangehensweise der Collage, wie im Surrealismus auch. Von Objekten, Materialien, die man verbindet, und die erst einmal nicht zusammengehören. Eine ganz klassische Geschichte eigentlich. Es ist aber eben tatsächlich so, dass relativ viel Zeit drinsteckt. Warst du bei Jagla, hast du die Ausstellung gesehen?

M: Ja. Das war die Arbeit mit den Gummireifen bis zur Decke, oder?

AOH: Genau. Also, das ist ein Ding, das ich mal 2005 vorgeschlagen habe, für eine Ausstellung in Berlin – wobei das damals noch in der Waagerechten sein sollte. Das hat da nicht geklappt, und dann hat die Idee ziemlich lange geschlafen. Und als sich die Aus- stellung bei Jagla ergeben hat, hat der Raum einfach sehr gut gepasst. Gerade auch mit dieser Stuckrosette unter der Decke. Aber … wie hast du das vorhin gesagt: … „Fantasie“?

M: Den „fantastischen“ Moment?

AOH: Ja, genau, den „fantastischen“ Moment. Das ist schon ganz klar etwas, was ich suche. Ich würde mich da tendenziell jedenfalls schon als Eskapisten bezeichnen. Für mich hat Kunst und Musik viel damit zu tun, Welten zu erfinden, oder Systeme, und darin einzutauchen, sich wegtragen lassen.

 

About

 

The Details Made Me Do It

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The Details Made Me Do It, 2016
Tusche auf Papier / ink on paper, 5 x 70cm x 50cm
in The Details Made Me Do It, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich, 2016

Text zur Ausstellung / text about the exhibition:

Susanne Wedewer-Pampus: Zu den Befragungen von Andreas Oskar Hirsch

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CAPTCHA – Completely Automated Public Turing Test to tell Computers and Humans Apart
2016, Tusche auf Papier / ink on paper, 8 x 70cm x 50cm
in The Details Made Me Do It, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich, 2016

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CAPTCHA – Completely Automated Public Turing Test to tell Computers and Humans Apart
2016, Tusche auf Papier / ink on paper, 8 x 70cm x 50cm

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CAPTCHA – Completely Automated Public Turing Test to tell Computers and Humans Apart
2016, Tusche auf Papier / ink on paper, 8 x 70cm x 50cm

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Automatic, 2011, Geological Boards, 2011
Tusche auf Papier / ink on paper, 70 x 50cm
in The Details Made Me Do It, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich, 2016

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Unter der Oberfläche kann man die Geheimnisse spüren, sie leuchten durch unsere Haut hindurch, 2015
Umrundung des Schlossgrabens vor Ort mit Taucheranzug und Schnorchel /  Snorkeling once around the castle moat of Schloss Morsbroich,
Leverkusen, autumn 2015, HD Video, 21:52, kein Ton / no sound
in The Details Made Me Do It, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich, 2016

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Konzert / Concert in The Details Made Me Do It, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich, 10.03.2016

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Text zur Ausstellung / text about the exhibition:
Susanne Wedewer-Pampus: Zu den Befragungen von Andreas Oskar Hirsch

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Synchronicity Saved The Cat

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Synchronicity Saved The Cat as part of the fifth Sound Development City publication documenting the 2016 Artist Expedition to Madrid and Casablanca which took place with a group of twelve international artists in September 2016.

The participants’ projects and the expedition itself are documented in this publication, based on content collected and produced during the journey, such as texts, images, songs, film stills, environmental data or radio interviews.

The expedition was accompanied by writer Uwe Lützen, who observed and reflected on the on-going processes. He processed his texts into the three-part piece “The Journey That Was”. Additionally, our radio editor Andreas Oskar Hirsch contributed a travelogue titled “Synchronicity Saved the Cat”. The book was designed by Hubertus Design.

The artist PDF’s are available here:
http://sound-development-city.com/635-Publication:N_636

The book can be ordered for CHF 29.- / Ex. by writing to info@hellerenter.ch.

 

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Unter der Oberfläche

Zu den Befragungen von Andreas Oskar Hirsch

Das an der Oberfläche vor Augen stehende als frag-würdig erachten, es hinterfragen, aus ungewohnter Perspektive erkunden – Andreas Oskar Hirsch’s Arbeit nimmt stets die Erweiterung von Seh- und Denkgewohnheiten in den Fokus, hinterfragt mittels konzeptuell geprägter Ansätze und ironischer Brechungen Übereinkünfte und ordnet die Dinge neu. Ob in seinen bildnerischen Arbeiten, in Performances, Musik oder Text, sein Interesse gilt der Kommunikation, ihren unterschiedlichen Strategien, ihrer Übersetzung und Übertragung. Es gilt absurden Versuchsaufbauten sowie der Entwicklung bildgebender, klanglicher und performativer Verfahren.

„The Details Made Me Do It“, so der Titel der aktuellen Ausstellung im Kunstverein Leverkusen, bezieht sich auf eine Reihe von sechs Zeichnungen, deren schwarze und rote Linien sich ausnehmen wie die kartographischen Umrisse nicht näher zu bestimmender Länder oder Kontinente. Dominant gesetzt sind an verschiedenen Stellen neben zylinderähnlichen Formen konzentrische Kreise, die uns wie Augen anstarren, beobachten, unserer Bewegung im Raum zu folgen scheinen. Verstärkt durch den Titel, nach dem „die Details es mich haben tun lassen“, kommen rasch Begriffe wie Fremdbestimmung und Überwachung in den Sinn. Und tatsächlich findet sich auf den Zeichnungen exakt dieser Satz in Morsecode, gebildet aus konzentrischen Kreisen – Dits – für die kurzen, und zylinderähnlichen Formen – Dahs – für die langen Signale. Jedes der so verschlüsselten Worte befindet sich auf einem einzelnen Blatt, so dass sich mit dem Satz ein mehrteiliges Tableau ergibt. Frei angeordnet und gestaltet auf der graphischen Ebene, codiert auf der semantischen und lesbar, zumindest für jene, die Morsecode beherrschen. Doch dechiffrierbar sind allein die einzelnen Buchstaben und Wörter; der Satz indes scheint sich einer Deutung zu entziehen. Eine Anspielung auf Sigmar Polkes berühmte „Höhere Wesen befahlen: Rechte obere Ecke schwarz malen…“?

Hirsch beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Morsealphabet, hat diese, wie der Zukunftsforscher Paul Saffo einmal gesagt hat, „tote Sprache des digitalen Zeitalters“ erlernt und experimentiert seither mit dem frühen binären Code, der es im Zeitalter der Telegraphie erstmals möglich machte, mit hoher Geschwindigkeit komplexe Nachrichten über weite Entfernungen zu übermitteln. Und so lassen sich die mit Tusche gesetzten Zeichen denn auch ungeachtet ihrer speziellen Bedeutung innerhalb des Alphabets als Markierungen von Kommunikationszentren lesen, als mögliche Orientierungspunkte innerhalb eines nur flüchtig umrissenen Raumes, als Navigationshilfen, als Mittel der Orientierung in einem unüberschaubaren Ganzen.

Hirsch ist ebenso fasziniert von den technischen Möglichkeiten unserer Zeit wie von einer Verbindung zu dem, was Ursprung und Grundbedingung unserer Existenz darstellt – Natur. Sich an dieser, wie er selbst sagt, „Dualität abzuarbeiten“, ist eine wesentliche Seite seiner künstlerischen Forschung, wobei sich der Begriff der Dualität hier erweitern lässt um diejenige zwischen Schönheit und Abgründigem, von Romantik und Ironie, Zufall und Kontrolle. Und so begleiten den gedanklichen Prozess des „Übersetzens“ immer wieder auch jene Prozesse, in denen Hirsch sich einer Situation direkt aussetzt, dort, wo der Perspektivwechsel über das gedankliche bzw. theoretische Spiel hinaus körperlich wird.

„Und manchmal“, so formulierte Hirsch es in einem Text zum „Tauchen im Wald in Neopren“ bereits im Jahr 2000, „gibt es einen kleinen Teich oder ein Wasserloch und dann kommen wir und machen hier einen Klub. Wir tauchen und gucken was darunter ist unter dem Wasserspiegel, also drunter unter da runter, nicht sehr tief unter der Oberfläche. (…)“

Dieses Bild eines einigermaßen deplatziert wirkenden Wassersportklubs führte zu der Videoarbeit „Unter der Oberfläche kann man Geheimnisse spüren, sie leuchten durch unsere Haut hindurch“, für die Hirsch im vergangenen Herbst mehrfach den Wassergraben des Schloss Morsbroichs durchschwamm: Blätter, Baumkronen, Landschaft ziehen in den Aufnahmen seines Tauchgangs nun im Inneren des Kunstvereins vorbei, unwirklich, von Licht umspielt, durch den Perspektivenwechsel von unten nach oben leicht entrückt, von seinem Ursprungsort draußen nur durch eine Wand getrennt, kaum zu orten, obwohl doch so vertraut.

Fast romantische Bilder, die ihren Ursprung jedoch einer zunächst als abwegig erscheinenden Handlung verdanken und damit eine Widersprüchlichkeit in sich tragen, die auch andere Experimente des Künstlers kennzeichnen und die sich auf einem schmalen Grad zwischen Ernst und Hintersinnigkeit, Spiel und Komik bewegen. Und erlaubt letzteres uns nicht, andere Perspektiven einzunehmen, eingeübten Denkmustern zu entkommen und sich in die Lage zu versetzen, neue Fragen zu stellen?

Das Thema der Landschaft zieht sich dabei wie ein roter Faden durch dieses multimediale Werk, taucht umrisshaft reduziert in den Zeichnungen auf, verfremdet im Video oder in technisierter Form als von oben gesehene Kuppeln einer Stadtlandschaft bei seinem kürzlich entwickelten Musikinstrument, dem Carbophon. Getrieben von einer schier unstillbaren Neugierde auf das, was dahinter liegen mag, „folge ich einer Idee und sehe, wohin sie mich führt, ich will sehen, wie etwas funktioniert, wie etwas sich verhält.“ In diesem Prozess der kontinuierlichen Befragung ist Kunst für Andreas Oskar Hirsch „Flucht und Reflexion zugleich“.

Susanne Wedewer-Pampus, Januar 2016

About

 

Old News


… old news

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visual music

 

Visual Sounds
Echo Ho & Andreas Oskar Hirsch

SO 29-09-2013, 12h
Rheinpromenade bei der Peter-Petersen-Schule und dem August Bebel Haus,
Krahnenstr 1

Info

<<< graphische Notation: Echo Ho

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Sculptress of Sound, Sontag Shogun, Andreas Oskar Hirsch

SA 27-09-2013 @ EXTRAPOOL / NL

EXTRAPOOL
Tweede Walstraat
5
6511 LN Nijmegen
Netherlands

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The Knob The Finger and The It


The Knob, The Finger & The It

SA 07-09-2013 @ Stromfestival

Kunsthaus Rhenania
Bayenstraße 28
50678 Köln

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Seven Days A Week

Gruppenausstellung / Summer Group Show 07 – 09 / 2013
Eröffnung / Opening FR 05-07-2013
Verlängert bis / Extended until 21-09-2013

Ulrich Moskopp, Uta Schotten, Caroline Molusson, Andreas Oskar Hirsch, Stine Sampers, Martin Streit, Thino Grünwald

SPRUNGTURM
raum für kunst mode buch design film
Albertusstrasse 4
D – 50667 Köln

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Layout 1
Missliche Lagen
Eröffnung / Opening FR 21-06-2013, 19h
22-06-2013 – 26-07-2013

Galina Dimitrova, Fabian Herkenhöner, Andreas Oskar Hirsch, Katharina Jahnke, Behrang Karimi, Katharina Marszewski, Johanna von Monkiewitsch, Horst Münch, Patrick Niemann, David Ostrowski, Max Schulze

Jagla Ausstellungsraum
Hansaring 98
50670 Köln

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Noise of Cologne

Andreas Wagner, Titanoboa, Nils Quak, Anthony Moore, Natalie Bewernitz / Marek Goldowski, Echo Ho, Merzouga, Gregor Schwellenbach, Volker Zander, Lu Katavist, Achim Mohné, Harald Sack Ziegler, Bettina Wenzel, TreeSpeedMusic / Andreas Oskar Hirsch, Therapeutische Hörgruppe, Hannes Hoelzl

Published by Mark e.V.
Distributed by a-Musik
Mastered by Sven Hahne
Produced & Compiled by Frank Dommert & hans w. koch
noiseofcologne.blogspot.de

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Blue does not exist @ Multiplace Festival in Brno, Bratislava & Prague

Andreas Oskar Hirsch, Balz Isler, Stefanie Klingemann, Maximilian Erbacher, Tina Tonagel, Yvonne Klasen

FR 17-05-2013
Vlnena – Potential Multiplace Edition
602 00 Brno, Czeck Republic

MO 20-05-2013
A4 – Space for contemporary culture
Karpatská 2, 811 05 Bratislava, Slovakia

FR 24-05-2013
Skolská 28 Gallery
Skolská 28, 110 00 Prague 1, Czeck Republic

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Moff
Ausgabe 7 / Edition 7, 1/2013

Interviews mit / with
Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov, Johannes Wohnseifer,
Gesine Grundmann, Maximilian Erbacher, Diane Müller, Dorothee Joachim,
Manfred Schneckenburger, Carola Keitel, Andreas Oskar Hirsch, Allan Gretzki

Herausgeber & Redaktion / Edited by Stefanie Klingemann  &  Dr. Anne Schloen
Grafik / Graphic Design — Thomas Weyres
Künstlerporträts / Artist Portraits Veit Landwehr

 

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EKM29TODAY1
M29 Today
Daniel Ansorge, Erik Bünger, Philipp Hamann, Ulrich Strothjohann, eteam,

Eva-Maria Kollischan, Hubert Becker, Doris Frohnapfel, Katarina Burin,
Daphné Keramidas, Kim Schoenstadt, Patrick Rieve / Andreas Oskar Hirsch

20-04 – 11-05-2013
Eröffnung / Opening FR 19-04-2013, 19 – 22h

M29 Richter •  Brückner
Moltkestraße 27a
50674 Köln

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Elements pour une pièce radiophoniqe
Soirée d’Ecoute avec Scoli Acosta & Andreas Oskar Hirsch

SA 06-04-2013, 18h
Im Rahmen der Ausstellung / as part of the exhibition

Scoli Acosta – THE MUSIC OF MOROCCO
04-04 – 11-05-2013

Galerie Laurent Godin
5, rue du grenier Saint-Lazare
75003 Paris

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beste-aller-welten

22–02  –  24-02-2013

BBK – Kunst im Stapelhaus
Frankenwerft 35
50667 Köln

Programm

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Solar Sound Ensemble - Booklet
Solar Sound Ensemble
, DVD & Booklet

On December 14th 2012 we released our DVD Solar Sound Ensemble at the CBK Drenthe in Assen, NL. Solar Sound Ensemble presented a site-specific audiovisual performance on location of the Dwingeloo Radio Telescope in the province of Drenthe/ NL in July 2011. Crucial elements of the performance are the sonification of data recorded with the telescope as well as a video projection onto the grid of the telescope dish. The publication contains a full video documentation of the performance along with information about its background as well as an interview with the artists.

Tobias Grewenig – Visualisation / Andreas Oskar Hirsch – Electric Palm Leaf
Hannes Hoelzl – Star Data Sonification / Matthias Muche – Trombone / Julia Scher – Vocals

A cooperation between Stichting OEROL, ASTRON and CAMRAS. Commissioned by CBK Drenthe, art in public space, Monica Boekholt. Initiated & coordinated by Monica Boekholt & Andreas O. Hirsch.

A full audio version here     A video excerpt here      Available through A-Musik

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BiG-Salon_Transkriptionen
Transkriptionen
Symposium, Lehrstuhl für Bildnerische Gestaltung/ RWTH Aachen


30-01-2012, 19h30

RAW COLOR Daniera ter Haar & Christoph Hach – ‚colour as a medium‘, Vortrag / Lecture

Elke Mark – ‚In neuem Gewand‘, Vortrag / Lecture

Andreas Oskar Hirsch – ‚Sorsi e Morsi‘, Vortrag & Konzert / Lecture & Concert

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Window-of-your-Eyes
Window of Your Eyes
Art in public space, CBK Drenthe 2001 – 2012 

Edited by Monica Boekholt, photography by Harry Cock, 224 pages

Previous to the publication of the DVD Solar Sound Ensemble,
the Centrum Beeldende Kunst Drente released a volume on art & landscape
which also features
Solar Sound Ensemble.

The book is available through the CBK Drenthe
ISBN 9789033002816

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12/2012

Zukünftige Aktivitäten unter Andreas Oskar Hirsch.

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Future activites under the name of Andreas Oskar Hirsch.

 

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artbeyondearth


Art Beyond Earth

Arts & Science Lecture focussing on Astronomy and Sound

Peter Bennema/ASTRON, Monica Boekholt/CBK Drenthe,
Tobias Grewenig, Andreas Oskar Hirsch, Julia Scher

This evening we’ll be happy to present the DVD & Booklet ‚Solar Sound Ensemble‘
which documents an audio-visual performance on site of ASTRON LOFAR in Dwingeloo, NL 2011.


14-12-2012, 20h CBK Drenthe, De Nieuwe Kolk, Weiersstraat 1, Assen, NL

A Preview of the Performance in Dwingeloo
More Info

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raummusik
Trash / Dilemmata
SO 09-12-2012, 16h

Peter Behrendsen, Theresa Drache, Andreas Oskar Hirsch, Tobias Hartmann,
Ole Hübner, Jan F. Kurth, Chikashi Miyama, Ji Hyun Park, Willi Sauter,
Susanna Schönberg, Therapeutische Hörgruppe Köln, Sebastian Thewes,
Els Viaene, Ephraim Wegner, Bettina Wenzel, Franziska Windisch

www.kunstwerk-koeln.de

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Rieve-Hirsch - Picknick auf der Rueckseite des Mondes
10M29261012
10 Jahre M29 | Performances
FR 26-10-2012, 19h

At First GlanceUlrich Strothjohann & Juli Minou Bazzazi
 
A Lecture on Schizophonia Erik Bünger
 
Picknick auf der Rückseite des Mondes
Patrick Rieve & Andreas Hirsch

M29 Richter •  Brückner

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How to Zine

Artzine workshop with Ralf Schreiber & Andreas Hirsch
in the frame of Sofia Contemporary Festival

09/ 2012

 

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MO Lautsprecher Live

Andreas Hirsch: TreeSpeedMusic

FR 27-04-2012, 19h30

Museum Ostwall im Dortmunder U

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Untitled
Lowdown (at the studio #1)

20-04-2012, 17h

Atelier Karimi
Mozartstraße 28

50674 Köln

 

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Joker Nies & TreeSpeedMusicJoker Nies - TreeSpeedMusic for Boutique
FR 23-03-2012, 20h

BOUTIQUE – Raum für temporäre Kunst
Ebertplatz-Passage, 50668 Köln

Live zur Finissage von Tobias Beckers & Alex Gross‘ Installation LEGUANO BAY

Joker Nies – Omnichord, Elektronik
Andreas Hirsch – Elektrifizierte Palmwedel, Elektronik

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Buchpräsentation Edition 20/50 c/o Lim & Asmiuth Publishers

Tobias Becker, Max Erbacher, Thino Grünwald, Anna Hepp, Andreas Hirsch, Bela Pablo Janssen, Renè Kemp, Rafael von Uslar/ Cary S. Leibowitz
Claudio Pogo, Jürgen Wassmuth, Gerhard Winkler

FR 01-07-2011,18h
SPRUNGTURM

Mrüher Feute Horgen, Zeichnungen & Text, 64 Seiten s/w
Lim & Asmuth Publishers, Köln 2011

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solarsoundensemble

 

Solar Sound Ensemble

02-07-2011 at the Dwingeloo Radio Telescope
on site of ASTRON, Dwingeloo, NL

Hannes Hoelzl – Laptop (Star Data Sonification)
Matthias Muche – Trombone
Andreas Hirsch – Electrified Palm Leaf
Julia Scher – Vocals
Tobias Grewenig – Visualisation

A cooperation between Stichting OEROL, ASTRON and CAMRAS.
 Commissioned by CBK Drenthe, art in public space, Monica Boekholt.

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 TSM---Electrified-Palm-Tree

Friendly Guerilla Pieces @ Oerol Festival
17-06 – 26-06-2011



Various sound pieces & performances at this year’s Oerol Festival on
the island Terschelling in the Netherlands.

 Involving TreeSpeedMusic performances,
 concerts with Sytze Pruiksma, dutch percussionist & composer, a Tonic Tree Terschelling and other activities.

www.oerol.nl

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Today I Parked My Car On An Ocean Rock
11-06 – 23-07-2011, Eröffnung / Opening FR, 10-06-2011, 19h

Musikperformance / Musical Performance TREESPEEDMUSIC: A-T-L ANTIQUE
FR 15-07-2011, 19h

Jagla Ausstellungsraum

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TreeSpeedMusic: One Or Two Things I Know About Chairs

@ Discover Watermill

08-08-2010, 15-18h

The Watermill Center
Long Island / NY

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Delia Gonzales, Andreas Hirsch, Christian Holstad, Michael Just, Marcus Kleinfeld, Max Korinsky, Camilla Løw, Timo Seber, Stephanie Snider

04-04 – 13-06-2009

Schmidt & Handrup

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TreeSpeedMusic: Too Big To Fail

Komposition für Palmwedel, aufblasbares Krokodil & Melodika
Composition for an Electric Palm Leaf, an Inflatable Crocodile & a Melodica

FR 02-07-2010
Kunstverein Hildesheim

im Rahmen von / as part of  Try Again. Fail Again. Vom Wissen übers Scheitern
11-07 – 08-08-2010


Photo: Tamara Lorenz

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TreeSpeedMusic:
The Chips I Eat

FR 18-06-2010, 20h

Kunstverein Koelnberg
im Rahmen der Ausstellung / as part of  TOXICURE
05-06 – 24-06-2010

Artwork: René Kemp

 

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TreeSpeedIsland

@ Art International Radio
06/ 2010

 

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TreeSpeedIsland
Konzert / Performance

01-04-2010, 19h

Watermill Center
Long Island / New York

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Hirsch - Photogramphotographs

 

Photogramphotographs

72 Seiten Farbe / 72 pages color
Softcover, 25 x 20 cm
Auflage / Edition 100
Köln, 2010

 

 

 

 

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Jahresgaben 2009

Kölnischer Kunstverein

Enrico David, Tacita Dean, Christina Doll, Isa Genzken
Nic Hess, Andreas Hirsch, Julia Horstmann, Manuela Einhoß
Bärbel Messmann, Bernadette Mittrup, Alex Müller, Seth Price
Julia Scher, Andreas Schulze, Sery C., Lucie Stahl, Monika Stricker
Christoph Westermeier und Johannes Wohnseifer

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TreeSpeedMusic

Konzert / Performance
FR 30-10-2009, 20h

Schmidt & Handrup

 

 

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Psycho Flora

Photographien / Photogramme
Photographs / Photograms

17-10 – 14-11-2009
Eröffnung / Opening 16-10- 2009, 18-21h
Schmidt & Handrup

Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch.
An Artist’s Book is being published.

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Dark Fair
Ein Projket von Milwaukee International / A Project by Milwaukee International

23-04 – 26-04-2009, 18-24h
Eröffnung / Opening 22-04-2009, 21h30 – 24h

Kölnischer Kunstverein

Donald Baechler, Olaf Breuning, Santiago Cucullu, Paul Druecke, Martha Friedman, Gaylen Gerber, Rachel Harrison, Mary Heilmann, Andreas Hirsch, Jose Lerma, Tony Matelli, Rosalind Nashashibi, Spencer Sweeney

Photo: A. Hirsch, Ochsenfroschradioemorial, c/o Schmidt & Handrup, Köln

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Hirsch - China Triplet

 


ChinaTriplet
Fotografien & Zeichnungen, 64 Seiten
Photographs & Drawings, 64 pages
, hardcover, 17 x 21 cm

mit einem Vorwort von / preface by Andreas Hirsch, einem Text von / with a text by  Volker Pantenburg und einem Gespräch zwischen / and a conversation between Andreas Hirsch & Echo Ho

Deutsch / English, Auflage 500 / Edition of 500
Darling Publications 2008

ISBN 978-3-939130-85-7

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QRVO1 – What the heck are they talking about?

SDC_Expedition_Publication
Andreas Oskar Hirsch alias QRVO1 operates under the assumption that birdcalls are in fact coded messages, which we hear as Morse code. Equipped with a recording device, binoculars and a notebook, he investigates what birds in the Baltic might disclose. 

SDC_2014 QRVO1: What the heck are they talking about?
You also find an online version of this enterprise here


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